Kunst und Kultur in den Niederlanden

Maria Trepp

Archive for the ‘ Leiden ’ Category

Gärten der Pharaonen in Leiden

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Im Rijksmuseum van Oudheden in Leiden ist eine wunderbare Ausstellung zu sehen über die Gärten der Pharaonen : Blumen, Pflanzen, Gewächse und Bäume der alten Ägypter.

Hier ein Schmuck aus stilisierten Mandragorafrüchten aus dem Grab von  Djehuty, 1450 v.Chr.

Auch im Grab des Pharao Tutanchamun (ca. 1332 bis 1323 v. Chr., 18. Dynastie) wurden Darstellungen mit Mandragoras gefunden.

Auf dieser Abbildung (niet in der Ausstellung in Leiden zu sehen) bietet die Königin eine magische Mandragora an.

Tulpenfelder

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Diese Fotos habe ich kurz nach Sonnenuntergang gemacht mit ISO 3200

 Jeder darf alle meine Fotos auf seiner Website verwenden, dabei aber bitte meinen Namen Maria Trepp nennen und an meine Website  www.passagenproject.com linken.

Japanische Fische in Leiden

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Vom 6. April bis zum 8. Juli präsentiert das Siebold-Haus in Leiden die Ausstellung  Japanische Fische von Hai bis Koi.  Es wird gezeigt, wie der deutsche Arzt und Japan-Forscher  Philipp Franz von Siebold zwischen 1823 und 1834 Fische in Japan sammelte.

karper koi karpfen foto: Maria Trepp

karper koi karpfen foto: Maria Trepp

Hier mein Foto der japanischen Karpfen im Botanischen Garten in Leiden:

Als Japan im Jahr 1854 die Grenzen öffnete, geriet die westliche Kunstwelt in den Bann der japanischen Kunst.

Japan zeigte seine so gut wie unbekannte Kunst auf der Weltausstellung von 1862 in London und 1867 in Paris. Japanische Kunst und Gegenstände wie Kimonos, Fächer, Lackobjekte und Raumschirme waren der letzte Schrei.
Die stilisierten Motive in der grafischen Kunst beeinflussten den Stil vieler westlicher Künstler.

Tiffany und Jugendstil sind stark vom Japonismus des 19. Jahrhunderts durchdrungen.
Hier ein Karpfen auf einem japanischen Druck:

Utagawa Hiroshige, Karpfen

 

Und hier ein Tiffany-Glas-Karpfen:

 

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Laterna magica und Laternenbilder in der Leidener Lakenhal

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Das Museum Lakenhal  in Leiden zeigt eine Sammlung von Laterna-magica-Bildern: Geschichten, Gesichter und Landschaften; zusammen mit originalen Zauberlaternen.
Eine Zauberlaterne (Laterna Magica) ist ein Gerät, womit Bilder projiziert werden können. Es ist eigentlich eine Vorstufe des Dia-Projektors.

Christiaan Huygens hat im Jahr 1659 auf eine neue Weise eine Zauberlaterne mit Linsen und Spiegeln gebaut, so dass die Laterne viel besser funktionierte als die vorherigen Schatten-Versionen ohne Linse. Huygens selbst fand die Laterna magica ziemlich kindisch und hat ihr wenig Wert beigemessen. Doch hat er selbst auch ein paar Skizzen für Laterna magica- Bilder gemacht, vom Totentanz von Hans Holbein inspiriert (die Abbildungen hier stammen aus den Oeuvres complètes, diese Bilder werden  nicht  in der Lakenhal gezeigt!)

Laterna Magica Christiaan Huygens

Laterna Magica Christiaan Huygens

Hier oben eine Skizze von einer Laterna magica von Christiaan Huygens, von links nach rechts: Hohlspiegel, Lampe, Glaslinse, durchsichtige Platte, Objektiv und Wand.

Laterna Magica Christiaan Huygens Zeichnungen nach Hans Holbein

Laterna Magica Christiaan Huygens Zeichnungen nach Hans Holbein

Laterna magica Bilder von Christiaan Huygens:  Totentanz nach Hans Holbein

Huygens selbst hatte eine einfache Bewegungs-Effekte erreicht, durch zwei Bilder schnell hintereinander zu zeigen: das von ihm gezeichnete Skelett, das auf dem nächsten Bild höflich den Kopf abnimmt, ist ein wahrer Klassiker geworden.

Hans Holbein wollte nicht nur veranschaulichen, dass der Tod kein Alter und keinen Stand verschont, sondern auch, wie der Tod mitten hereintritt in Alltag des Erdenlebens:

Hans Holbein Totentanz

Hans Holbein Totentanz

Es war üblich, dass Laterna Magica Bilder nach der Vorlage von Drucken hergestellt wurden, zum Beispiel von Jan Luyken, Leonardo da Vinci, Jacques Callot und Pieter Bruegel- oder wie hier, Hans Holbein.

In der Lakenhalle werden Laterna Magica Bilder aus der Werkstatt Musschenbroek gezeigt , eine Sammlung der frühesten schön bemalten Laternenbilder der Welt; vor fast drei Jahrhunderten in Leiden in der Werkstatt der Instrumentenbauer-Familie Musschenbroek fabriziert. Die Bilder variieren von Landschaften über Handwerker, komische Zwerge und Affen zu grotesken Köpfen und ausländischen Comedia dell’Arte-Figuren.

Maria Trepp

 

Rembrandt, der Brillenverkäufer und die Darstellung der fünf Sinne

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Die Gemeinde Leiden und das Lakenhal Museum Leiden haben ein Gemälde von Rembrandt erworben, das früheste bekannte Gemälde des holländischen Meisters.

Das Lakenhal Museum, das städtische Kunstmuseum in Leiden, ist in der ehemaligen Tuchhalle aus dem Jahr 1640 untergebracht.

Rembrandt malte das Bild “Brillenverkäufer“ (1623-1624)  im Alter von ungefähr 17 Jahren in seiner Heimatstadt Leiden, der Wiege der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts.

Der „Brillenverkäufer“ zeigt bereits die unverkennbaren künstlerischen Merkmale, mit denen Rembrandt (Leiden, 15. Juli 1606 – Amsterdam, 4. Oktober 1669) später berühmt wurde: die Kontraste zwischen hell und dunkel, lockere Farbstriche und die lebensechten Köpfe der Hauptfiguren.  Das Gemälde war ursprünglich Teil einer Serie von fünf kleinen Malereien mit dem Thema der fünf Sinne. Zwei der drei bewahrt gebliebenen Gemälde (“Fühlen” und “Hören”) befinden sich in einer Privatsammlung in New York.  Das dritte Stück („Sehen“) bleibt  nun als niederländisches Kulturerbe erhalten. 

Das Thema der fünf Sinne spielte eine wichtige Rolle in der niederländischen Druckgrafik und Malerei.  Die fünf Sinne wurden auf eine charakteristische, aber für uns nicht immer nachvollziehbare Weise abgebildet- die Allegorien, mit denen die fünf Sinne im 17. Jahrhundert dargestellt wurden, waren vielgestaltig und manchmal – zumindest in unseren Augen – weit hergeholt.

E. de Jongh schreibt in seinem  Buch über die Bedeutung der holländischen Genrebilder aus dem siebzehnten Jahrhundert:

„Seit der Antike bis ins 17. Jahrhundert wurde über die Sinne vor allem in missbilligenden Worten geschrieben. Nicht nur in den Lehren des Plato wurden die Sinne als unzuverlässig verurteilt, auch andere philosophische Systeme haben die Wahrnehmung – und in der Tat jedwede Form der Wahrnehmung – als trügerisch begriffen. Im Mittelalter und in der Renaissance betrachtete man die Sinne von einem christlichen Standpunkt aus als die Wege, auf denen Bosheit und Sünde in den menschlichen Geist eindrangen. Während des 17. Jahrhunderts jedoch veränderte sich diese misstrauische Haltung unter dem Einfluss des sich entwickelnden Empirismus, der alles Wissen in der Erfahrung begründen wollte.  Dieser philosophischen Bewegung galten die Sinne nicht als Sünde, sondern als Vermittler von Information und Beweismitteln.“

Zahlreiche Versionen der fünf Sinne wurden von Malern der nördlichen Niederlande in den ersten Jahrzehnten des siebzehnten Jahrhunderts dargestellt.

In dieser Zeit begannen Künstler in Haarlem und Amsterdam zur narrativen Darstellungen der Sinneswahrnehmung Abbildungen von Figuren aus der Mittel-und Unterschicht zu bevorzugen, anstatt wie vorher das Thema symbolisch und allegorisch zu behandeln.

Der junge Rembrandt war einer der künstlerischen Erneuerer, als er eine Reihe von kleinen Tafeln mit den fünf Sinnen (1624-1625) gemalt hat. In Rembrandts Fall werden Gruppen von drei Hauptfiguren porträtiert, die Typen der Mittel- und Unterschicht repräsentieren, die sich mit Aktivitäten der fünf Sinne beschäftigen: sie singen für “Hören”,  sind beim „Steinschneiden“ in “Fühlen”, und kaufen Brillen  in “Sehen”.

 

Rembrandts Figuren sind mit ihren Handlungen beschäftigt und nehmen wenig Notiz von dem Betrachter. (Siehe auch den Artikel von Noël Schiller)

 

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Windmühle in rot, blau und lila

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Die Endshow der Wohltätigkeitsaktion 3FM Serious Request am 24. Dezember 2011 fand statt in `Leiden bei der historischen Mühle Molen de Valk. Die Mühle wurde in allen Farben angestrahlt…

Molen De Valk

 

Und hier de Rote Mühle von Mondriaan:

 

Frohe Weihnachten: Weihnachtsbaum in Leiden Niederlande

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Pieterskerk

Flower Shop Fiori Lange Mare

 

Romantische Holzschnitte von Yoshitoshi

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Im Leidener Japanmuseum Sieboldhuis sind bis zum 4. März 2012 Prachtexemplare des Japanischen Holzschnittmeisters Tsukioka Yoshitoshi (1839-1892) zu sehen in der Ausstellung “Mondlicht, Mysterium und Schönheit”.



Yoshitoshi ist ein Meister des Farbholzschitts, vor allem des Ukiyo-e, einer Form des Holzschnitts die seit der Mittes 18. Jahrhunderts auch in Europa populär wurde und einen großen Einfuß hatte auf die Europäische Kunstwelt des Fin-de-siècle.

Diese Holzschnitte sind zum Teil buddhistisch inspiriert und drücken die Vergänglichkeit und Flüchtigkeit des Lebens aus. Der folgende Holzschnitt lehrt, dass man nicht den Finger des buddhistischen Mönchs betrachten soll, sondern den Mond:


Berühmt zijn Yoshitoshis A Hundred Views of the Moon, wo er Motive aus chinesischen und indischen Legenden und aus Kabuki- und Noh-Theater illustriert.

 

Maria Trepp

www.passagenproject.com

 

Dieser Text steht auch auf meinem niederländischen Blog

www.passagenproject.com/blog

 

Serious Request/ Gläsernes Haus in Leiden

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In Leiden wird ab 18. Dezember 2011 eine Woche lang das „Gläserne Haus“ der Wohltätigkeitsaktion „Serious Request“  stehen.

Serious Request ist eine jährlich zurückkehrende Aktion  des  niederländischen Radiosenders 3FM , wobei Geld eingesammelt wird für Projekte des Roten Kreuzes.

Drei  DJs sind sechs Tage lang in einem gläsernen Haus eingeschlossen, wo sie nichts essen dürfen. Gleichzeitig legen sie Tag und Nacht Wunschnummern auf als Gegenleistung für Spenden.

Dieses Jahr steht das „Gläserne Haus“ in Leiden. Es wird Geld eingesammelt für Mütter in Kriegsgebieten.

Die Aktion wird von so gut wie allen Einrichtungen und Unternehmen der Stadt unterstützt: Museen, Geschäften, Schulen, Universität. Die Stadt Leiden hat eine halbe Million Euro investiert.

Die Wohltätigkeit ist auch eine willkommene Gelegenheit für Marketing und Reklame.

 

Das Leidener Museum Boerhave (Museum für Geschichte der Naturwissenschaften) sorgt für eine besondere Attraktion: in Anschluss an die Ausstellung „Verborgene Kräfte: Niederländer auf Suche nach Energie“ wird eine „Energiefabrik“ aufgebaut mit Schaukelb, Fahrrad- und Rudertrainern, die dem „Gläsernen Haus“ Energie liefern werden.


 

 

 

Hier folgen ab 18. Dezember Fotos und Videos.

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Planetarium und Himmelsglobus im Museum Boerhaave Leiden

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Im wissenschaftshistorischen Museum Boerhaave in Leiden/Niederlande ist ein neurenovierter Himmelsglobus mit Planetarium zu sehen, die sogenannten : „Leidse Sphaera“, ein Planetarium, das der Rotterdamer Uhrmacher Steven Tracy um 1650 konstruierte.

Leidener Sphaeren, Die Sonne mit den kleinen Planeten

Leidener Sphaeren. Das Planetarium zeigt auch den Saturn mit Ring und mit Monden als kleine Ausbuchtungen auf dem Ring. Der Saturn war dem Planetarium erst 1710 hinzugefügt worden.

Planetarium Leidener Sphaeren, Jupiter mit Monden.


Die „Leidener Sphaeren“ sind mit einem Pendeluhrwerk ausgerüstet, das 1656 von Christiaan Huygens erfunden wurde.


Von Christiaan Huygens ist hier im Museum Boerhaave auch ein Planetarium zu sehen. Obwohl es kleiner ist und nur zweidimensional, arbeitet es wesentlich genauer als die Leidener Spheren. Es wird angetrieben durch ein Uhrwerk mit Spiralfeder- auch eine Erfindung von Huygens.

Planetarium Christiaan Huygens, Museum Boerhaave

Planetarium Christiaan Huygens, die Bahnen der kleinen Planeten

Huygens war in allem sowohl Theoretiker als auch Praktiker. Er setzte seine theoretischen Erkenntnisse um in technische und praktische Entwürfe. So hat er auch das kopernikanische Sonnensystem 1682 in einer künstlerisch-technischen Form dargestellt. Die elliptischen Bahnen der Planeten werden durch exzentrische Kreise angenähert.

Huygens hatte ursprünglich auch kleine Platten mit Monden entworfen für das Planetarium, aber diese sind verloren gegangen.

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Vollmond über den Grachten von Leiden

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Vollmond am 19. März 2011 in Leiden

Vollmond am 19. März 2011 in Leiden

Vollmond am 19. März 2011 in Leiden

Vollmond am 19. März 2011 in Leiden

Übersetzung Niederländisch- Deutsch,

Führungen in Leiden und Den Haag

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Amorphophallus titanum, Titanwurz

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Amorphophallus, penisbloem, reuzenaronskelk, Titanenwurz [Sinds gistermiddag bloeit deAmorphophallus titanum, een biologisch wereldwonder, in de Leidse Hortus.

Amorphophallus, penisbloem, reuzenaronskelk, Titanenwurz

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foto Maria Trepp

Amorphophallus reuzenaronskelk

 

en zo ziet de uitgebloeide penisbloem eruit:

 
Amorphophallus, penisbloem, reuzenaronskelk, Titanenwurz
 
uitgebloeide penisbloem
 
Hier volgen detailfoto’s van de reuzenaronskelk van juni 2009:
 
Amorphophallus, penisbloem, reuzenaronskelk, Titanenwurz
 
Reuzenaronskelk (amorphophallus penisbloem)juni 2009 detail 1
 
Amorphophallus, penisbloem, reuzenaronskelk, Titanenwurz
 
Reuzenaronskelk (amorphophallus penisbloem)juni 2009 detail 2
 
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Reuzenaronskelk (amorphophallus penisbloem)juni 2009 detail 3

You may use the above pictures if you mention Maria Trepp and link to www.passagenproject.com

 
Titanenwurz amorphophallus  United States Botanic Garden

Titanenwurz amorphophallus United States Botanic Garden

Mond und Hafen Manet/Lepine

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Leiden 8. April 2009

Stanislas Lepine, Monde ueber dem Hafen von Saint-Denis, 1876

Edouard Manet, Mond ueber dem hafen von Boulogne,1869

 

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